Lessingschule

 

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Ablaufplan Lessingschule

Impressum

 

 

Die Lessingschule wird in diesem Schuljahr etwa 130 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in 11 Klassen der Jahrgangsstufen 1 bis 10 haben. Unser Einzugsbereich umfasst einschließlich der Ortsteile das ganze Stadtgebiet.

An unserer Einrichtung sind 20 Lehrerinnen und Lehrer tÀtig.

FĂŒr unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler arbeitet auch eine Schulsozialarbeiterin vom Amt fĂŒr Jugend und Soziales der Stadt Frankfurt (Oder) in unserer Schule.

 

PĂ€dagogische Schwerpunkte

Wir sind eine Schule des sozialen Lernens mit musischer und Ă€sthetischer PrĂ€gung sowie einer hohen Kompetenz im Umgang mit neuen Medien in einem lebensverbundenen, leitthemenorientierten Unterricht organisiert im teilgebundenen Ganztagsbetrieb mĂŒndend in eine praxisorientierte Berufsvorbereitung.

  • Ganztagsangebote fĂŒr Klassenstufen 7 / 8
    1. Sport – Ballspiele –allgemeine Sportgruppe  
    2. Kunst – Musik
    3. Darstellendes Spiel
  • Vertiefende Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit unseren Partnern Überbetrieblichen Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Brandenburg (ÜAZ), Handwerkskammer, Berufsbildungswerk (bbw) und Internationalen Bund Frankfurt (Oder) (IB) fĂŒr die Klassen 7 und 8
  • Praxistag ab Klasse 10
  • Kursunterricht und klassenĂŒbergreifende Gruppenbildung im Fachbereich WAT

 

Ziele und Formen der Zusammenarbeit mit SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowie deren Eltern oder Personensorgeberechtigten hinsichtlich der gemeinsamen Verantwortung fĂŒr Bildung und Erziehung

Die Zusammenarbeit mit den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern ist durch eine vertrauensvolle und von gegenseitiger Achtung geprĂ€gter Prozess mit dem Ziel der bestmöglichen Förderung der Kompetenzen jeder SchĂŒlerin und jedes SchĂŒlers.

    Es gibt vereinbarte Regeln im Umgang miteinander.

    Ab der Klasse 6 werden SchĂŒlersprecher gewĂ€hlt.

    Die SchĂŒlerkonferenz berĂ€t gemeinsam mit dem Schulleiter und der Schulsozialarbeiterin.

    Unter der Leitung der Schulsozialarbeiterin arbeitet der SchĂŒlerclub der Schule.

Die Eltern oder die Personensorgeberechtigten werden in den Prozess der sonderpÀdagogischen Förderung und Gestaltung des Schullebens aktiv einbezogen.

    Die individuellen FörderplĂ€ne werden halbjĂ€hrlich mit den SchĂŒlern und den Eltern      besprochen.

    Es finden regelmĂ€ĂŸig Elternversammlungen oder ElterngesprĂ€che statt.

    Die Eltern werden in die Gestaltung zu schulischen Höhepunkten einbezogen oder eingeladen.

    Die Klassenleiter bemĂŒhen sich, die Eltern ĂŒber die Mitwirkungsgremien hinaus in die schulische Arbeit einzubeziehen.

Der Förderverein der Schule unterstĂŒtzt die pĂ€dagogische Arbeit an der Schule bei Projekten und Schulveranstaltungen. Er hilft bei der Anschaffung von GegenstĂ€nden die zusĂ€tzlich in der Schule gebraucht werden sowie bei der Suche nach Sponsoren.

 

Unser Partner sind:

    Stadtbibliothek Frankfurt (Oder)

    Überbetrieblichen Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Brandenburg (ÜAZ)

    Internationalen Bund Frankfurt (Oder) (IB)

    Berufsbildungswerk Frankfurt (Oder)

    Bundesagentur fĂŒr Arbeit

    Oberstufenzentrum I Frankfurt (Oder)

    Sparkasse Oder- Spree

    Landespolizei und Bundespolizei

    PĂ€dagogischen Institut Brandenburg im Mikado

    Jugendwaldheim MĂŒllrose

    Waldschule MĂŒllrose

     

Rahmenbedingungen und Inhalte der Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern

Unserer Schule ist der Hort „Oderpiraten“ angegliedert, der sich in einem separaten Kita-GebĂ€ude befindet. Dessen Grundgedanke lautet: „Ihr dĂŒrft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken. Denn sie haben ihrer eigenen Gedanken.“ (Khalil Gibran).

Der Hort ist ein offenes Haus. Er bietet viel Platz fĂŒr kreative Ideen und Möglichkeiten sich zu verwirklichen. Der TrĂ€ger ist „Fröbel Frankfurt (Oder) gGmbH“.

Unsere außerschulischen Partner unterstĂŒtzen die sonderpĂ€dagogische Arbeit mit dem Ziel der bestmöglichen Förderung unserer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler.

Sie bereichern durch ihre materiellen und personellen Ressourcen den Unterricht, die Freizeitgestaltung und die Berufsorientierung.

Sie leisten einen wesentlichen Betrag zu Entwicklung von sozialen und personellen Kompetenzen.

 

 

Hygieneplan gemĂ€ĂŸ § 36 Infektionsschutzgesetz

(aktualisiert am 04.08.2020)

 

1. Einleitung

 

Schulen als Gemeinschaftseinrichtungen sind durch das Zusammenleben und die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Personen von besonderer hygienischer Bedeutung. Sie bedĂŒrfen deshalb großer Aufmerksamkeit, um das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Erziehung zu hygienischem Verhalten und zur VerhĂŒtung von Infektionskrankheiten zu sichern. Übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frĂŒhzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern, ist Zweck des Infektionsschutzgesetzes. Das Gesetz setzt dabei in hohem Maße neben behördlichen Aufgaben und ZustĂ€ndigkeiten auch auf die Eigenverantwortung der TrĂ€ger und Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen sowie jedes Einzelnen. DarĂŒber hinaus ergeben sich aus dem Gesetz konkrete Verpflichtungen fĂŒr Gemeinschaftseinrichtungen bzw. deren Leitungen, insbesondere aus den §§ 33 bis 36 (zusĂ€tzliche Vorschriften fĂŒr Schulen und sonstige Gemeinschaftseinrichtungen).

Nach § 36 Abs. 1 mĂŒssen Gemeinschaftseinrichtungen, so auch Schulen, die innerbetrieblichen Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in HygieneplĂ€nen festlegen. Der vorliegende Hygieneplan regelt die Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in der meko- Grundschule. Er ist gleichzeitig Dienstanweisung und Bestandteil der Schulordnung.

 

2. Verantwortlichkeit

 

FĂŒr die Sicherung der Hygiene an der Lessingschule ist der Schulleiter verantwortlich. Als Hygienebeauftragte ist Frau Beckmann benannt, die die Schulleitung in der Überwachung der Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Aktualisierung des Hygieneplans unterstĂŒtzt.

Der Hygieneplan ist jĂ€hrlich sowie bei aktuellem Bedarf hinsichtlich seiner AktualitĂ€t zu prĂŒfen und ggf. zu Ă€ndern.

Der Hygieneplan muss fĂŒr alle BeschĂ€ftigten jederzeit einsehbar sein und wird im Lehrezimmer und im Sekretariat gemeinsam mit dem Notfallordner aufbewahrt.

 

3. Basishygiene

 

3.1 Hygieneanforderungen an Standort, GebÀude, RÀume und Ausstattung

3.1.1 Raumklima und LĂŒftung

 

Die freie LĂŒftung der Klassenzimmer ĂŒber Fenster ist gewĂ€hrleistet. Die LĂŒftung der KlassenrĂ€ume liegt in der Verantwortung der LehrkrĂ€fte und sollte regelmĂ€ĂŸig erfolgen (StoßlĂŒften nach Bedarf). Insbesondere im Falle einer Pandemie ist mehrmals tĂ€glich (mindestens in jeder Pause) eine StoßlĂŒftung bzw. QuerlĂŒftung durch vollstĂ€ndig geöffnete Fenster vorzunehmen. Diese soll zwischen 3 bis 10 Minuten dauern. Eine FensterlĂŒftung ist vor jeder Raumnutzung und beim Verlassen umzusetzen. Nach Unterrichtsschluss sind die

Fenster von der Lehrkraft zu schließen. Die Wartung und ÜberprĂŒfung der Heizungsanlage erfolgt durch den SchultrĂ€ger.

3.1.2 Hygiene in der Turnhalle Sabinusstraße 1

Die Halle ist nur mit Turnschuhen mit heller abriebfester „Specksohle“ zu betreten. Die Reinigung im Turnhallenbereich und in den UmkleiderĂ€umen liegt im Verantwortungsbereich des Hallenmeisters und des Raumpflegepersonals.

3.2. Reinigung und Desinfektion

3.2.1 HĂ€ndehygiene

Um eine gute Handhygiene gewĂ€hrleisten zu können, befinden sich in jedem Klassenraum ein Waschbecken sowie Spender fĂŒr FlĂŒssigseife und fĂŒr EinmalhandtĂŒcher. Beides wird regelmĂ€ĂŸig vom Hausmeister aufgefĂŒllt. Unter dem BehĂ€lter fĂŒr EinmalhandtĂŒcher befindet sich ein AbwurfbehĂ€lter.

HĂ€ndewaschen ist vom Personal und von den SchĂŒlern durchzufĂŒhren:

  • nach jeder Verschmutzung,
  • nach Reinigungsarbeiten,
  • nach Toilettenbenutzung,
  • vor dem Umgang mit Lebensmitteln,
  • vor der Einnahme von Speisen,
  • nach Tierkontakt.
  • HierĂŒber werden die SchĂŒler zu Beginn des Schuljahres, zu Beginn des Halbjahres und bei Bedarf belehrt.
  •  

    HĂ€ndedesinfektion ist erforderlich fĂŒr Personal und SchĂŒler:

    • nach Kontakt mit Blut, Erbrochenem, Stuhl, Urin und anderen Körperausscheidungen; auch wenn Handschuhe getragen werden, nach Ablegen der Handschuhe,
    • nach Kontakt mit sonstigem potentiell infektiösen Material,
    • nach intensivem (körperlichen) Kontakt mit Erkrankten.
  • Ca. 3 – 5 ml des HĂ€ndedesinfektionsmittels sind in die trockenen HĂ€nde einzureiben, dabei mĂŒssen Fingerkuppen und –zwischenrĂ€ume, Daumen und Nagelfalze berĂŒcksichtigt werden. WĂ€hrend der vom Hersteller des PrĂ€parates vorgeschriebenen Einwirkzeit (meist Âœ Minute) mĂŒssen die HĂ€nde vom Desinfektionsmittel feucht gehalten werden. Grobe Verschmutzungen (z. B. Ausscheidungen) sind vor der Desinfektion mit Zellstoff bzw. einem desinfektionsmittelgetrĂ€nktem Einmaltuch zu entfernen. Die Verwendung von Einmalhandschuhen ist bei vorhersehbarem Kontakt mit Ausscheidungen, Blut usw. zu empfehlen. Ein geeignetes HĂ€ndedesinfektionsmittel sollte jederzeit nutzbar bereitstehen (z.B. im Erste-Hilfe-Schrank). Eine Vorrichtung zur HĂ€ndedesinfektion in den RĂ€umen gibt es nicht und ist laut Aussage des Gesundheitsamtes unter normalen Bedingungen auch nicht erforderlich. Im speziellen Fall ist eine schnelle Einrichtung möglich.
  •  

    3.2.2 Behandlung von FlÀchen und GegenstÀnden

    Die Frequenz und Art der Reinigungsmaßnahmen in den verschiedenen Bereichen der Schule ist in einem Reinigungs- und Desinfektionsplan (Anlage 1) festgehalten.

    Die GebÀudereinigung liegt in der Verantwortung des SchultrÀgers und des Hausmeisters. Es wird nach dem vom SchultrÀger erstellten Plan im 2-Tages Rhythmus gereinigt (Intervallreinigung). In den Klassen werden jeweils am Anfang des Monats die PlÀne ausgelegt.

    Reinigung der RĂ€ume:

    • KlassenrĂ€ume tĂ€glich
      • StĂŒhle, SchrĂ€nke, Regale, FensterbĂ€nke, TĂŒren möglichst 1x/Monat
      • Tische möglichst 1x/Woche bzw. nach Erfordernis
    • GruppenrĂ€ume nach Bedarf
    • FachrĂ€ume nach Bedarf
    • SanitĂ€re Anlagen (Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden) tĂ€glich
    • Flure/ Eingangsbereiche tĂ€glich
    • Treppen jeden 2. Tag
    • Turnhalle/ Umkleide jeden 2. Tag
    • Verwaltung jeden 2. Tag
  • Um den SchĂŒlern einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Klassenraum nĂ€herzubringen und ein Bewusstsein dafĂŒr zu schaffen, wie viel Schmutz sie im Laufe eines Tages verursachen, soll möglichst der Fegedienst einer Klasse nach Unterrichtsschluss den Klassenraum fegen.
  • WĂ€hrend der ersten Woche der Herbstferien findet die Grundreinigung statt. Die KlassenrĂ€ume sind so zu hinterlassen, dass eine grĂŒndliche Reinigung (sĂ€ubern der Regale und sonstige EinrichtungsgegenstĂ€nde), sowie die Aufarbeitung der Fußböden möglich ist. Den Schulkindern sind dann alle Sachen mit nach Hause zu geben.

    FĂŒr die Reinigung mitgebrachter Stuhlkissen der SchĂŒler sind die Eltern verantwortlich. Die Reinigung der Fenster und Rahmen obliegt dem SchultrĂ€ger mit der Beauftragung einer Reinigungsfirma.

    Die SanitĂ€ranlagen sind nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes ausgestattet. Es sind Seifenspender und EinmalhandtĂŒcher vorhanden.

     

    3.3. Umgang mit Lebensmitteln

    Um lebensmittelbedingte Erkrankungen und ErkrankungshĂ€ufungen in Gemeinschaftseinrichtungen zu verhindern, mĂŒssen an den Umgang mit Lebensmitteln besonders hohe Anforderungen gestellt werden. Die Vorgaben der Lebensmittelhygiene- Verordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften werden eingehalten.

     

    3.3.1 Mitgebrachte Lebensmittel

    Das Mitbringen und Verzehren von Lebensmitteln wÀhrend des normalen Schulbetriebes erfolgt grundsÀtzlich eigenverantwortlich und erfordert daher kein besonderes Eingreifen.

    Gegen das Mitbringen von Lebensmitteln durch SchĂŒler, Eltern usw. nicht nur fĂŒr den Eigenbedarf (z. B. Kuchenbasare u. Ă€. AnlĂ€sse) bestehen dann keine Bedenken, wenn es sich hierbei um verpackte Lebensmittel handelt. Vor Esseneinnahme ist durch das Personal festzustellen, ob die mitgebrachten Lebensmittel sich in einem einwandfreien Zustand befinden (z.B. Mindesthaltbarkeitsdatum prĂŒfen). Es ist bereits im Vorfeld darauf hinzuwirken, zum Beispiel durch ein Merkblatt, dass nur Lebensmittel fĂŒr andere mitgebracht werden, die entweder vollstĂ€ndig durcherhitzt sind oder bei denen nicht zu erhitzende Zutaten aus gewerblicher Herstellung stammen. Auf Speisen mit rohem Hackfleisch, Roheizusatz oder auf Rohmilchprodukte sollte verzichtet werden. Übrig gebliebene Lebensmittel sind am gleichen Tag zu entsorgen.

    FĂŒr die Teilnahme am Hauswirtschaftsunterricht und den anschließenden gemeinsamen Verzehr der Produkte ist das EinverstĂ€ndnis der Erziehungsberechtigten einzuholen.

    Vor jedem Hauswirtschaftsunterricht ist darauf zu achten, dass die Kinder die HĂ€nde grĂŒndlich waschen, Handschuhe bei der Zubereitung tragen und dass sie lange Haare ggf. zusammenzubinden.

     

    3.3.2 Reinigungsmaßnahmen

     

    Alle benutzten Geschirrteile (Teller, Trinkbecher, Besteck) sind nach jeder Benutzung im GeschirrspĂŒler bzw. in einer SpĂŒle abzuwaschen und zu spĂŒlen. Bei manueller Reinigung ist das Geschirr unmittelbar nach der Reinigung abzutrocknen. Die GeschirrtĂŒcher sind regelmĂ€ĂŸig, abhĂ€ngig von deren Nutzung, zu wechseln. Die Lagerung des sauberen Geschirrs erfolgt in geschlossenen SchrĂ€nken. Tische und sonstige mit Lebensmitteln in BerĂŒhrung gekommene FlĂ€chen einschließlich.  Die verwendeten Lappen sind danach zu wechseln bzw. grĂŒndlich auszuwaschen, sofort zu trocknen und trocken aufzubewahren.

    Die jeweiligen Verantwortlichen haben in der KĂŒche dafĂŒr zu sorgen, dass keine Essensreste in die SpĂŒlmaschinen gelangen und diese in den Bio-Eimer entsorgt werden.

     

    3.4. Sonstige Hygieneanforderungen

    3.4.1 Abfallbeseitigung

    Die SchĂŒler werden dazu angehalten, ihren MĂŒll von den Pausensnacks in den MĂŒlleimern der KlassenrĂ€ume zu entsorgen. Da die Kinder in den Klassen frĂŒhstĂŒcken, fĂ€llt in den Bewegungspausen im Außenbereich in der Regel kein MĂŒll an. AbfallbehĂ€lter sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Je Klassenraum gibt es drei MĂŒllbehĂ€lter fĂŒr die MĂŒlltrennung (Kunststoff, Papier, RestmĂŒll). Die MĂŒlleimer werden in allen RĂ€umen tĂ€glich geleert. Die Leerung des PapiermĂŒlls obliegt der jeweiligen Klasse.

    Die SammelbehĂ€lter befinden sich auf einem befestigten und verschatteten Platz und nicht im Aufenthaltsbereich der SchĂŒler. Sie stehen mindestens 5 m von Fenstern und TĂŒren entfernt. Der Stellplatz wird vom Hausmeister sauber gehalten.

    FĂŒr Chemikalien gelten besondere Entsorgungsvorschriften.

    3.4.2 Tierhaltung

    GrundsĂ€tzlich dĂŒrfen keine Tiere mit auf das SchulgelĂ€nde gebracht werden. Jede Tierhaltung kann ein gesundheitliches und hygienisches Risiko sein (Infektionen, Allergien). Eine Tierhaltung muss artgerecht erfolgen, abhĂ€ngig von geeigneten RĂ€umlichkeiten. Dies sollte mit dem zustĂ€ndigen VeterinĂ€ramt abgesprochen werden.

    In die Entscheidung ĂŒber Tierhaltung sind Elterngremien einzubeziehen. Eltern mĂŒssen informiert werden.

    Bei Unterrichtsprojekten zum Thema: „Haustiere“ dĂŒrfen nur nach vorheriger Abfrage durch den Klassenlehrer und Zustimmung aller Eltern, die Tiere mitgebracht werden.

    3.4.3 Trinkwasser/Badewasser

    Die hygienischen Anforderungen an das Trinkwasser werden durch die "Verordnung ĂŒber die QualitĂ€t von Wasser fĂŒr den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung – TrinkwV)" und die §§ 37-39 des Infektionsschutzgesetzes geregelt.

    Das in Schulen verwendete Warm- und Kaltwasser fĂŒr den menschlichen Gebrauch (Kochen, Waschen) muss generell der Trinkwasserverordnung entsprechen. VerĂ€nderungen an der Trinkwasseranlage durch Neubau, Rekonstruktion oder Wiederinbetriebnahme nach langer Nichtnutzung sind dem Gesundheitsamt spĂ€testens 4 Wochen vorher anzuzeigen. Das Gesundheitsamt entscheidet nach Vorliegen einer Wasseranalyse ĂŒber die Freigabe der Wasserversorgungsanlage. Installationen sind nach den anerkannten Regeln der Technik und nur von bei dem Wasserversorger registrierten Firmen durchfĂŒhren zu lassen. Dabei sind besonders die Regelungen der "DIN 1988 - Technische Regeln fĂŒr Trinkwasserinstallationen" sowie das DVGW-Arbeitsblatt W 551 zu beachten. Warmwasseranlagen mĂŒssen so installiert und betrieben werden, dass eine gesundheitsgefĂ€hrdende Vermehrung von Legionellen vermieden wird (VDI 6023, DVGW W 551). Perlatoren sind regelmĂ€ĂŸig zu reinigen und ggf. thermisch zu desinfizieren (Auskochen).

  • 4. Anforderungen nach dem Infektionsschutzgesetz
  • 4.1 Gesundheitliche Anforderungen

    4.1.1 Personal im KĂŒchen-/ Lebensmittelbereich (§ 42 IfSG)

    Personen, die im KĂŒchen- bzw. Lebensmittelbereich von Gemeinschaftseinrichtungen beschĂ€ftigt sind, dĂŒrfen, wenn sie

    • an Typhus, Paratyphus, Cholera, Shigellenruhr, Salmonellose, einer anderen infektiösen Darmerkrankung oder Virushepatitis A oder E (infektiöse Gelbsucht) erkrankt oder dessen verdĂ€chtig sind,
    • an infizierten Wunden oder Hauterkrankungen erkrankt sind, bei denen die Möglichkeit besteht, dass deren Krankheitserreger ĂŒber Lebensmittel ĂŒbertragen werden können,
    • die Krankheitserreger Shigellen, Salmonellen, enterohĂ€morrhagische Escherichia coli oder Choleravibrionen ausscheiden,
  • nicht tĂ€tig sein oder beschĂ€ftigt werden.
  •  

    4.1.2 Lehr-, Erziehungs-, Aufsichtspersonal

    Personen, die an einer im § 34 (1) des Infektionsschutzgesetzes genannten ansteckenden Krankheit (Cholera, Diphtherie, Enteritis durch enterohĂ€morrhagische E.coli – EHEC, virusbedingtes hĂ€morrhagisches Fieber, Haemophilus influenzae Typ b-Meningitis, Impetigo contagiosa-ansteckende Borkenflechte, Keuchhusten, ansteckende Lungentuberkulose, Masern, Meningokokken-Infektionen, Mumps, Paratyphus, Pest, Poliomyelitis- KinderlĂ€hmung, Scabies-KrĂ€tze, Scharlach oder sonstige Streptococcus pyogenes- Infektionen, Shigellosen, Typhus abdominalis, Virushepatitis A oder E und Windpocken, Corona-Virus SARS-CoV-2) erkrankt sind, bei denen der Verdacht darauf besteht oder die an LĂ€usebefall leiden und Personen, die die in § 34 (2) genannten Erreger ausscheiden bzw. zu in § 34 (3) genannten Kontaktpersonen gehören, dĂŒrfen solange in den Gemeinschaftseinrichtungen keine Lehr-, Erziehungs-, Aufsichts- oder sonstige TĂ€tigkeiten ausĂŒben, bei denen sie Kontakt zu dort Betreuten haben, bis nach Ă€rztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krankheit oder Verlausung durch sie nicht mehr zu befĂŒrchten ist.

     4.1.3 Kinder, Jugendliche

    FĂŒr die in der Einrichtung Betreuten (Kinder und Jugendliche) gilt Punkt 4.1.2 mit der Maßgabe, dass sie die dem Betrieb der Gemeinschaftseinrichtung dienenden RĂ€ume nicht betreten, Einrichtungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht benutzen und an Veranstaltungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht teilnehmen dĂŒrfen.

    4.2 Mitwirkungs- bzw. Mitteilungspflicht

    Bei den im § 34 aufgelisteten Krankheiten und Krankheitserregern handelt es sich um solche, die in Gemeinschaftseinrichtungen leicht ĂŒbertragen werden können. Eine rechtzeitige Information darĂŒber ermöglicht, dass durch geeignete Schutzmaßnahmen und durch Information potenziell angesteckter Personen weitere Infektionen verhindert werden können. Daher verpflichtet das IfSG die in einer Gemeinschaftseinrichtung betreuten (bzw. deren Sorgeberechtigten) und die dort tĂ€tigen Personen, der Gemeinschaftseinrichtung unverzĂŒglich mitzuteilen, wenn sie von einem der in den AbsĂ€tzen 1 bis 3 (§ 34) geregelten KrankheitsfĂ€llen betroffen sind. Damit der Informationspflicht nachgekommen werden kann, sind Belehrungen durchzufĂŒhren.

    4.3 Belehrung

    4.3.1 Personal im KĂŒchen- und Lebensmittelbereich (§ 43 IfSG)

    Die ErstausĂŒbung der TĂ€tigkeiten im KĂŒchen- bzw. Lebensmittelbereich ist nur möglich, wenn die betreffende Person eine nicht mehr als 3 Monate alte Bescheinigung des Gesundheitsamtes oder eines vom Gesundheitsamt beauftragten Arztes nachweisen können. Diese muss eine in mĂŒndlicher und schriftlicher Form durchgefĂŒhrte Belehrung ĂŒber genannte TĂ€tigkeitsverbote und Verpflichtungen enthalten. Außerdem muss der BeschĂ€ftigte darin schriftlich erklĂ€ren, dass bei ihm keine Tatsachen fĂŒr ein TĂ€tigkeitsverbot vorliegen. Treten nach TĂ€tigkeitsaufnahme HinderungsgrĂŒnde auf, so hat der BeschĂ€ftigte dieses unverzĂŒglich dem Arbeitgeber mitzuteilen. Der Arbeitgeber hat die Belehrung fĂŒr die BeschĂ€ftigten im KĂŒchen- bzw. Lebensmittelbereich nach Aufnahme der TĂ€tigkeit und im Weiteren jĂ€hrlich zu wiederholen, den Nachweis ĂŒber die Belehrung zu dokumentieren und der zustĂ€ndigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.

    4.3.2 Lehr-, Erziehungs-, Aufsichtspersonal

    BeschĂ€ftigte in Gemeinschaftseinrichtungen fĂŒr die Betreuung von Kindern und Jugendlichen sind nach § 35 vor erstmaliger Aufnahme ihrer TĂ€tigkeit und im Weiteren mindestens im Abstand von 2 Jahren von ihrem Arbeitgeber ĂŒber die gesundheitlichen Anforderungen und Mitwirkungspflichten zu belehren. Über die Belehrung ist ein Protokoll zu erstellen, das beim Arbeitgeber fĂŒr die Dauer von 3 Jahren aufzubewahren ist.

    4.3.3 Kinder, Jugendliche, Eltern

    Ebenfalls zu belehren ĂŒber gesundheitliche Anforderungen und Mitwirkungspflichten ist nach § 34 (5) IfSG jede Person, die in der Gemeinschaftseinrichtung neu betreut wird oder deren Sorgeberechtigte durch die Leitung der Gemeinschaftseinrichtung. Diese Belehrung kann schriftlich oder mĂŒndlich erfolgen und sollte durch Unterschrift bestĂ€tigt werden. ZusĂ€tzlich ist ein entsprechendes Merkblatt auszuhĂ€ndigen (Anlage 2). Bei Schulwechsel mĂŒssen auch SchĂŒler (bzw. deren Erziehungsberechtigte), die an der alten Schule schon belehrt wurden, eine neue Belehrung erhalten.

    4.4 Vorgehen bei meldepflichtigen Erkrankungen

    4.4.1 Wer muss melden?

    GrundsĂ€tzlich ist nach § 8 IfSG der feststellende Arzt verpflichtet, die im § 6 des Gesetzes genannten Krankheiten zu melden. Ist das jedoch primĂ€r nicht erfolgt bzw. treten die im § 34 Abs. 1 bis 3 IfSG zusĂ€tzlich genannten Erkrankungen in Gemeinschaftseinrichtungen auf, so muss der Leiter der Einrichtung das Auftreten bzw. den Verdacht der genannten Erkrankungen unverzĂŒglich (innerhalb von 24 Stunden) dem zustĂ€ndigen Gesundheitsamt melden. Dies gilt auch beim Auftreten von zwei oder mehr gleichartigen, schwerwiegenden Erkrankungen, wenn als deren Ursache Krankheitserreger anzunehmen sind.

    Meldeinhalte:

    • Art der Erkrankung bzw. des Verdachtes
    • Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht
    • Anzahl der Erkrankten (bei HĂ€ufungen)
    • Anschrift
    • Erkrankungstag
    • Kontaktpersonen (Schule, Elternhaus, Geschwister)
    • ggf. Art des Untersuchungsmaterials, Nachweismethode, Untersuchungsbefund
    • Name, Anschrift, Telefonnummer des Arztes bzw. der Einrichtung
  • Maßnahmen, die in der Einrichtung einzuleiten sind:

    • Isolierung Betroffener,
    • VerstĂ€ndigung von Angehörigen,
    • Sicherstellung möglicher Infektionsquellen.
  • 4.4.2 Information der Betreuten/ Sorgeberechtigten, Maßnahmeneinleitung

    Tritt eine meldepflichtige Infektionskrankheit oder ein entsprechender Verdacht in der Einrichtung auf, so mĂŒssen ggf. durch die Leitung der Einrichtung die Betreuten/Sorgeberechtigten darĂŒber anonym informiert werden, um fĂŒr die Betreuten oder gefĂ€hrdete Familienangehörige notwendige Schutzmaßnahmen treffen zu können.

    Die Information kann in Form von:

    • gut sichtbar angebrachten AushĂ€ngen im Eingangsbereich oder sonstigen RĂ€umlichkeiten der Einrichtung,
    • MerkblĂ€ttern mit Informationen ĂŒber die Erkrankung und notwendigen Schutzmaßnahmen,
    • Informationsveranstaltungen oder persönlichen GesprĂ€chen erfolgen. Alle Maßnahmen sind in Abstimmung mit dem zustĂ€ndigen Gesundheitsamt zu koordinieren.
  • 4.4.3 Besuchsverbot und Wiederzulassung

     

    Im Infektionsschutzgesetz § 34 ist verankert, bei welchen Infektionen fĂŒr die Kinder und Jugendliche ein Besuchsverbot fĂŒr Einrichtungen besteht. Der erneute Besuch der Schule ist nach den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes dann wieder zulĂ€ssig, wenn die ansteckende Erkrankung abgeklungen bzw. nach Ă€rztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krankheit nicht mehr zu befĂŒrchten ist. In der Praxis hat sich ein entsprechendes schriftliches Attest des behandelnden Arztes oder des zustĂ€ndigen Gesundheitsamtes bewĂ€hrt.

     

    4.5 Sondermaßnahmen

    4.5.1 Auftreten von KopflÀusen

    Stellen Eltern einen Kopflausbefall bei Ihrem Kind fest, ist umgehend die Schule zu informieren. Sollte das Sekretariat nicht besetzt sein, so können Nachrichten auf den Anrufbeantworter gesprochen oder Emails versandt werden.

    • Bei Auftreten von Kopflausbefall hat die Schulleitung gem. § 34 (6) IfSG unverzĂŒglich das zustĂ€ndige Gesundheitsamt zu benachrichtigen.
    • Das befallene Kind ist bis zur Abholung durch die Eltern getrennt von den ĂŒbrigen SchĂŒlern zu betreuen.
    • Mitgabe persönlicher GegenstĂ€nde (z.B. KĂ€mme) an die Eltern mit Hinweisen zur Behandlung.
    • Die Behandlung ist i.d.R. durch die Erziehungsberechtigten vorzunehmen. Zur BestĂ€tigung des Behandlungserfolges ein schriftliches Ă€rztliches Attest vorzulegen.
    • Die Eltern sind darauf hinzuweisen, dass 9 – 10 Tage nach der Behandlung eine Nachkontrolle und Wiederholungsbehandlung durchgefĂŒhrt werden muss.
    • Die Eltern der Kinder mit engerem Kontakt zu einem befallenen Kind mĂŒssen umgehend ĂŒber das Auftreten von KopflĂ€usen unterrichtet werden. Diese Kinder sowie deren Familienangehörige, sollen sich einer Untersuchung und gegebenenfalls auch einer Behandlung unterziehen.
    • Sind in einer Schule LĂ€use aufgetreten, sollten fĂŒr den Zeitraum von 6 Wochen einmal wöchentlich grĂŒndliche Kontrollen auf Kopflausbefall vorgenommen werden.
  • 4.5.2 Auftreten des Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19

    Persönliche Hygiene

      • Bei COVID-19 typischen Krankheitszeichen* mĂŒssen betroffene Personen der Schule fernbleiben: Trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden, zeitweiser Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, Halsschmerzen u.a.
      • Distanzgebot: es sind mindestens 1,5 m Abstand einzuhalten (HĂ€nde aus dem Gesicht, insbesondere Vermeidung der BerĂŒhrung von SchleimhĂ€uten im Mund- und Nasenbereich, keine Umarmungen, kein HĂ€ndeschĂŒtteln) Rundschreiben 13/20 vom 19. Juni: Das Einhalten des Mindestabstands zwischen dem Personal an Schulen untereinander und zu Außenstehenden (Eltern, Besucher*innen etc.) bleibt weiterhin eine Forderung. Ein Mindestabstand zu den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern und zwischen den Kindern ist hingegen nicht mehr vorgeschrieben.
      • HĂ€ndehygiene: regelmĂ€ĂŸiges Waschen der HĂ€nde mit Seife und Wasser nach dem Nasenputzen, nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, nach dem Abnehmen der Mund-Nasen-Maske, nach dem Toilettengang, vor dem Essen
      • Husten- und Niesetikette: Abstand gegenĂŒber anderen Personen halten, Husten und Niesen in die Armbeuge
      • Mund- Nasen-Schutz(MNS): ist laut Rundschreiben 13/20 vom 19. Juni nicht regelhaft notwendig. Textiler -kein medizinischer- MNS als Behelfsmaske, als ergĂ€nzende Maßnahme, sofern die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können (z. B. SchĂŒlerbeförderung und Pausen auf dem Schulhof). Die sog. Behelfsmaske- bzw. community mask- dient ausschließlich dem Fremdschutz; das Distanzgebot fĂŒr Personal an Schulen untereinander und zu Außenstehenden (Eltern, Besucher*innen etc.) gilt weiterhin unabhĂ€ngig des Tragens einer Behelfsmaske; textile Masken sind mindestens tĂ€glich bei 60°C Grad zu waschen
  • Regelungsbedarf Schulleiterin/Schulleiter (hier: insbesondere in Zusammenarbeit mit dem SchultrĂ€ger)

    RĂ€ume (BĂŒro, Unterricht, Aufenthalt, LĂŒftung)

      • Die bewĂ€hrten Regelungen zur Einhaltung des Abstandsgebotes und zur WegefĂŒhrung werden soweit möglich beibehalten.
      • Der Wechsel von KlassenrĂ€umen wird soweit möglich vermieden.
      • Die Anordnung der SitzplĂ€tze der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler soll so vorgenommen werden, dass enge Kontakte von Angesicht zu Angesicht wĂ€hrend des Unterrichts auf ein Minimum reduziert werden.
      • Der Lehrertisch oder das Lehrerpult in den UnterrichtsrĂ€umen sollen nach Möglichkeit so angeordnet werden, dass der Mindestabstand von 1,5 m zur ersten Sitzreihe eingehalten werden kann. Im Ergebnis einer GefĂ€hrdungsbeurteilung ist zu entscheiden, inwieweit andernfalls durch Abtrennungen aus sichtdurchlĂ€ssigem, transparentem Material ein Schutz vor groben Tröpfchen durch lautes Sprechen erreicht werden kann. Die KostenĂŒbernahme obliegt dem Arbeitgeber bzw, Dienstherrn
      • Fachunterricht soll in den dafĂŒr vorgesehenen FachrĂ€umen und WerkstĂ€tten stattfinden
      • FĂŒr das Sekretariat und den Hausmeisterraum als Anlaufstation fĂŒr zahlreiche schulische Belange sind je nach Situation vor Ort besondere Vorkehrungen zu treffen, z.B. das Aufstellung einer transparenten Schutzwand, rutschfeste Bodenmarkierungen zur Kennzeichnung von Wartebereichen und Verkehrswegen, Aufstellen von Hinweisschildern „Bitte nur einzeln eintreten".
      • Aus SicherheitsgrĂŒnden verschlossene Fenster mĂŒssen fĂŒr die LĂŒftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden können.
      • Können aufgrund baulicher Maßnahmen Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er fĂŒr den Unterricht nicht geeignet, es sei denn, es ist eine effektive raumlufttechnische Anlage (LĂŒftungsanlage) vorhanden.
  • Speiseraum
      • In RĂ€umen fĂŒr die Schulspeisung ist das Distanzgebot einzuhalten (Bodenmarkierungen fĂŒr die Abstandsregelungen bei der Speisenausteilung).
      • Vor Eintritt und Nutzung der SpeiserĂ€ume sind die Maßnahmen zur Handhygiene umzusetzen.
      • StoßlĂŒftung ist im Speiseraum regelmĂ€ĂŸig – mindestens halbstĂŒndig – notwendig.
      • Besteck und Geschirr dĂŒrfen nicht von den Nutzern selbsttĂ€tig aus offen zugĂ€nglichen BesteckkĂ€sten und Anrichten entnommen werden. Die Übergabe erfolgt durch das Kantinenpersonal.
      • Speisenausteilung durch Personen soll mit MNS, Haarhaube, Schutzkittel und Handschuhen erfolgen.
      • Bevorzugt hat die Speisenversorgung im Tablett-System und nicht ĂŒber GastronormbehĂ€ltnisse zu erfolgen.
      • Die Aufsicht im Speisraum ist zu sichern.
  • SanitĂ€rbereiche
      • Es stehen ausreichend Möglichkeiten zum HĂ€ndewaschen zur VerfĂŒgung. Dazu zĂ€hlen auch vorhandene Waschbecken in den UnterrichtsrĂ€umen.
  • Reinigung
      • Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleitungen SchulgebĂ€ude –  Anforderungen an die Reinigung) ist zu beachten. Sie definiert GrundsĂ€tze fĂŒr eine vertragsgemĂ€ĂŸe, umweltbewusste und hygienische Schulreinigung unter BerĂŒcksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der GebĂ€udereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das Infektionsschutzgesetz.
      • In der Schule steht die Reinigung von OberflĂ€chen im Vordergrund. Dies gilt auch fĂŒr OberflĂ€chen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen.
      • HandlĂ€ufe von Treppen, TĂŒrklinken, Fenstergriffe, Schalter sind regelmĂ€ĂŸig (möglichst tĂ€glich nach dem Unterricht) zu reinigen.
      • Gemeinsam genutzte Arbeitsmittel sind fĂŒr den Nachnutzer zu reinigen.
  • Flure / Treppen / AufzĂŒge
      • In AbhĂ€ngigkeit von der GrĂ¶ĂŸe sind fĂŒr AufzĂŒge maximale zulĂ€ssige Personenzahlen festzulegen, welche sich an der Abstandsregel (1,50 m) orientieren sollen.
      • Auf den Treppen wurde ein Einbahnverkehr eingerichtet. Die vier AufgĂ€nge des Schulhauses wurden aufgeteilt in AufgĂ€nge, die nur nach oben bzw. nur nach unten fĂŒhren (jeweils zwei) und entsprechend durch Pfeile gekennzeichnet.
      • FĂŒr den Ein- und Austritt sind separate Ein- bzw. AusgĂ€nge auszuweisen.
      • Bei ausreichend breiten Treppen und Fluren und in den Foyers ist eine Markierung angebracht worden, so dass gesichert wird, dass immer auf der rechten Seite gelaufen wird (Gegenverkehr möglich).
  • Pausen / WegfĂŒhrungen
      • WegefĂŒhrungen an den Ein- und AusgĂ€ngen der Schule sind eindeutig gekennzeichnet. Vor den EingĂ€ngen wurden Bodenmarkierungen angebracht, durch die der notwendige Sicherheitsabstand vorgegeben wird.
      • Pausen sind bevorzugt im Außenbereich durchzufĂŒhren. Sofern das nicht möglich ist, sind PausenrĂ€ume regelmĂ€ĂŸig und intensiv zu lĂŒften.
      • Auch in den Pausen ist gewĂ€hrleistet, dass das Abstandsgebot (aber nicht unter Kindern) von 1,5 m eingehalten wird.
      • Es ist darauf zu achten, dass nicht alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler gleichzeitig ĂŒber die GĂ€nge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen.
      • Auf dem Schulhof wurden SammelplĂ€tze fĂŒr die einzelnen Klassen eingerichtet. Jede Lehrkraft holt ihre Klasse nach Beendigung der Hofpause dort geschlossen ab und fĂŒhrt diese zu dem jeweiligen Unterrichtsraum.
      • Versetzte Pausenzeiten können vermeiden, dass zu viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zeitgleich die SanitĂ€rrĂ€ume aufsuchen. Aufsichtspflichten mĂŒssen im Hinblick auf verĂ€nderte Pausensituationen angepasst werden (geöffnete Fenster, körperliche Auseinandersetzungen zwischen SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern, „tote“ Ecken im SchulgelĂ€nde).
      • Abstand halten gilt weiterhin im Lehrerzimmer und in den VorbereitungsrĂ€umen.
    • AußengelĂ€nde
      • FlĂ€chen die im AußengelĂ€nde der Schule fĂŒr den Unterricht im Freien genutzt werden, mĂŒssen insbesondere gegen direkte Sonneneinwirkung geschĂŒtzt werden. Auch hier ist das Abstandsgebot einzuhalten.
    • GegenstĂ€nde / Arbeitsmittel
      • Soweit möglich, sollte eine persönliche Zuweisung von notwendigen Arbeitsmitteln (SchulbĂŒcher u.a. Lernmittel) erfolgen.
      • Die Benutzung von technischen Arbeitsmitteln (bspw. Whiteboards, interaktive Tafeln) soll nur nach Aufforderung durch die Lehrkraft erfolgen. Nach der Benutzung sind die Arbeitsmittel zu reinigen.
  • Regelungsbedarf Schulleiterin/Schulleiter (hier: insbesondere in Zusammenarbeit mit den LehrkrĂ€ften sowie SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern)

    Unterricht / Unterrichtsformen

      • Der Unterricht ist — soweit möglich — in festen Lerngruppen (Klassen, Kurse) durchzufĂŒhren, um enge Kontakte auf einen ĂŒberschaubaren Personenkreis zu begrenzen. Die Zuordnung der LehrkrĂ€fte soll so wenige Wechsel wie möglich enthalten. Die methodisch-didaktischen Konzepte mĂŒssen an die konkreten Gegebenheiten angepasst werden.
      • Unterricht kann in den dafĂŒr vorgesehenen FachrĂ€umen stattfinden, solange die Abstandsregeln eingehalten werden und es sich nicht um Nahrungszubereitung handelt.
      • Der Sportunterricht kann unter Beachtung des Infektionsschutzes stattfinden. Das Hygienekonzept des betreffenden SchultrĂ€gers bzw, SportstĂ€ttenbetreibers ist zu beachten. Die Schulleiterin/der Schulleiter kann in Abstimmung mit der Fachkonferenz Sport weitere Maßnahmen beschließen.
      • Musikunterricht und außerunterrichtliche musikalische Angebote dĂŒrfen erteilt werden, wenn auf Chorgesang und die Nutzung von Blasinstrumenten zugunsten anderer musikalischer Unterrichtsformate verzichtet wird. Die Schulleiterin/der Schulleiter kann in Abstimmung mit der Fachkonferenz fĂŒr Musik, Kunst und Theater/Darstellendes Spiel weitere Maßnahmen beschließen.
  • Konferenzen und Gremienarbeit
      • Konferenzen sollen auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen.
      • Gremien-, Klassen- und Kurselternversammlungen sollen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind. Dabei gelten die gleichen Vorgaben wie bei den Konferenzen. 
  • Risikogruppen
      • BeschĂ€ftigte ohne unten genannte Vorerkrankungen oder Therapien verrichten ihren Dienst grundsĂ€tzlich in den Schulen. Das Gleiche gilt fĂŒr schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Personen. Das Alter oder eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafĂŒr, dass diese Personen nicht in Schulen eingesetzt werden können.
      • Es ist im Einzelfall zu prĂŒfen, ob bei bestimmten Vorerkrankungen und nachweisbaren EndorganschĂ€den als zusĂ€tzlicher Risikofaktor fĂŒr einen komplizierten COVID-19 Verlauf ein Einsatz im PrĂ€senzunterrichtinsbesondere bei steigenden Inzidenzen- möglich ist. Dabei sind die folgenden Erkrankungen in den Blick zu nehmen, die bei der Beurteilung des individuellen Risikos von BeschĂ€ftigten berĂŒcksichtigt werden sollen. Die AufzĂ€hlung der Erkrankungen ist nicht vollzĂ€hlig und nicht abschließend:
        • Chronische Herzerkrankung mit Endorganschaden (dauerhaft therapiebedĂŒrftig), z.B. ischĂ€mische Herzerkrankung, Herzinsuffizienz,
        • arterielle Hypertonie mit bestehenden EndorganschĂ€den (insbesondere chronische Herzinsuffizienz, chronische Niereninsuffizienz) oder schwer einstellbarem Hypertonus,
        • funktionelle oder strukturelle chronische Lungenkrankheit, welche eine dauerhafte tĂ€gliche Medikation benötigt (COPD, Mucoviscidose, pulmonale Hypertonie),
        • chronische Lebererkrankungen mit Organumbau,
        • Diabetesmellitus(Typ 1 oder II) mit EndorganschĂ€den,
        • ausgeprĂ€gte Adipositas (BMI> =40),
        • Krebserkrankungen (Onkologische Pharmakotherapie innerhalb der letzten 6 Monate; Strahlentherapie innerhalb der letzten 6 Monate),
      • Die Zugehörigkeit zu einer der oben genannten Risikogruppen ist durch ein Ă€rztliches Attest nachzuweisen. NĂ€heres zum Nachweis wird in Bezug auf die LehrkrĂ€fte und das sonstige pĂ€dagogische Personal durch das fĂŒr Schule zustĂ€ndige Ministerium bestimmt. Die Ă€rztliche Feststellung zur EinschĂ€tzung der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe trifft weder eine Aussage ĂŒber die Art der Erkrankung oder ein individuelles Infektionsrisiko noch ĂŒber die tatsĂ€chliche Schwere einer möglichen Erkrankung an COVID-19.
      • Bei Schwangerschaft gelten die Regelungen des Mutterschutzgesetzes in Hinblick auf generelle bzw, individuelle BeschĂ€ftigungsverbote sowie etwaige landesspezifische Regelungen.
      • GrundsĂ€tzlich nicht berĂŒcksichtigungsfĂ€hig sind die individuellen Risiken von Haushaltsangehörigen, weil dies allein der privaten SphĂ€re zuzurechnen ist.
    • SchĂŒlerinnen und SchĂŒler
      • Auch SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit Grunderkrankungen unterliegen der Schulpflicht. Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe fĂŒr einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf ist aus medizinischer Sicht nicht möglich.
      • Im Einzelfall muss durch die Eltern/Sorgeberechtigten in Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten Ă€ußerst kritisch geprĂŒft und abgewogen werden, inwieweit das mögliche erhebliche gesundheitliche Risiko eine lĂ€ngere Abwesenheit der SchĂŒlerin oder des SchĂŒlers vom PrĂ€senzunterricht im Regelbetrieb medizinisch erforderlich macht.
      • Wird eine Befreiung vom PrĂ€senzunterricht im Regelbetrieb fĂŒr medizinisch erforderlich gehalten, ist dieses durch ein Ă€rztliches Attest nachzuweisen und der Schule vorzulegen. Die betroffenen SchĂŒlerinnen und SchĂŒler erhalten ein Angebot im Distanzlernen/Distanzunterricht,
  • Elternkontakte
      • FĂŒr Elternkontakte sollen telefonische Sprechstunden und oder eine Kommunikation ĂŒber den dienstlichen E-Mail-Verkehr erfolgen. Nur im Einzelfall sollten persönliche Kontakte unter Einhaltung des Abstandgebotes stattfinden.
    • Schulfremde Personen
      • Der Aufenthalt und Besuch von Externen in der Schule (z. B. Erziehungsberechtigte, Ehrenamtliche) ist auf ein Minimum zu beschrĂ€nken. Davon ausgenommen sind Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, die die Schule im Rahmen ihrer TĂ€tigkeit aufsuchen mĂŒssen (z.B. Polizei, Gesundheitsamt, Jugendamt, Überwachungsbehörden). In jedem Fall ist es dringend empfohlen, Kontaktdaten und Aufenthaltszeiten der Besucher zu dokumentieren. Die Mitwirkung von Externen bei schulischen Veranstaltungen bleibt davon unberĂŒhrt.
      • Das Betreten des SchulgelĂ€ndes/-gebĂ€udes durch Externe (z. B. Fachdienste, Lieferanten) ist vom TrĂ€ger auf seine Notwendigkeit zu ĂŒberprĂŒfen.
      • Die Besucher sind ĂŒber die Regelungen an der jeweiligen Schule zu unterweisen, Mund-Nase-Bedeckungen mĂŒssen verwendet werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Erste Hilfe
      • Erste Hilfe muss im Notfall geleistet werden. Ersthelfende mĂŒssen immer darauf achten, sich selbst zu schĂŒtzen, z. B. bei der Absicherung einer Unfallstelle oder durch das Benutzen von Atemschutzmaske, Einmalhandschuhen bei der Versorgung von Wunden. Diese Regel gilt unabhĂ€ngig von der aktuellen Corona-Pandemie.
      • Wenn im Zuge einer Erste Hilfe Maßnahme eine Herz-Lungen- Wiederbelebung erforderlich ist, steht in erster Linie die Herzdruckmassage und - falls vorhanden – die Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) im Vordergrund.
  • Brandschutz
      • Im Falle von Evakuierungsmaßnahmen oder anderen Notsituationen (z.B. Amok) haben die Maßnahmen der Personenrettung, Vorrang vor den Infektionsschutzmaßnahmen.
      • Die Funktion von Brandschutzeinrichtungen, z. B. BrandschutztĂŒren, darf in keinem Fall außer Kraft gesetzt werden.
  • Unterweisung / Unterrichtung /Belehrung
      • Schulleiterinnen und Schulleiter stellen sicher, dass das Personal, die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowie die Erziehungsberechtigten ĂŒber die Hygienemaßnahmen und zum hygienischen Verhalten am Arbeitsplatz Schule auf jeweils geeignete Weise unterwiesen bzw. unterrichtet werden. Die Unterweisung/Unterrichtung ist zu dokumentieren.
      • Die Schulleitung ist verpflichtet, dafĂŒr zu sorgen, dass die Eltern jeweils zu Beginn eines neuen Schuljahres einmalig eine mit Unterschrift dokumentierte Belehrung erhalten, SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit fĂŒr Covid-19 typischen Krankheitssymptomen oder bei Auftreten von COVID-19 verdĂ€chtigen ErkrankungsfĂ€llen in direktem familiĂ€ren Umfeld nicht in die Schule zu bringen bzw. zu schicken. Dies gilt analog auch fĂŒr alle BeschĂ€ftigten in der schulischen Einrichtung. Eine mindestens einmal jĂ€hrliche dokumentierte Belehrung der BeschĂ€ftigten zu Maßnahmen bei Auftreten von Covid-19 typischen Symptomen bzw. Covid-19 KrankheitsfĂ€llen in der hĂ€uslichen Lebensgemeinschaft ist von der Schulleiterin / dem Schulleiter nachzuweisen.
      • Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat in der Funktion des Arbeitgebers (DAÜVV, Punkt. 5) nach Arbeitsschutzgesetz und Biostoffverordnung grundsĂ€tzlich die Verpflichtung, die Gefahren fĂŒr die Sicherheit und Gesundheit der BeschĂ€ftigten am Arbeitsplatz zu beurteilen (sog. GefĂ€hrdungsbeurteilung) und Maßnahmen hieraus abzuleiten.
      • FĂŒr Schulleiterinnen und Schulleiter besteht die Möglichkeit, sich fachkundig von der BetriebsĂ€rztin oder dem Betriebsarzt telefonisch beraten zu lassen.
      • Alle BeschĂ€ftigten der Schulen, die SchultrĂ€ger, alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowie alle weiteren regelmĂ€ĂŸig an den Schulen arbeitenden Personen sind darĂŒber hinaus gehalten, sorgfĂ€ltig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten.
  • Auftreten von Krankheitszeichen
      • Die KrankheitsverlĂ€ufe bei einer SARS-CoV-2-Infektion sind meist unspezifisch, vielfĂ€ltig und variieren stark, es gibt also keinen „typischen" Krankheitsverlauf.
      • Krankheitssymptome können bei Kindern geringer ausgeprĂ€gt sein als bei Erwachsenen, deshalb sollen beim Auftreten von Krankheitszeichen bei SchĂŒlerinnen und SchĂŒler umgehend die betreffenden Eltern benachrichtigt und Maßnahmen zur AbklĂ€rung der Symptome besprochen werden.
      • Zeigen sich Krankheitszeichen bei BeschĂ€ftigten wĂ€hrend des Schulbetriebs, ist die ArbeitstĂ€tigkeit sofort zu beenden. Die oder der BeschĂ€ftigte soll sich unverzĂŒglich an den Hausarzt, den Ă€rztlichen Bereitschaftsdienst oder das zustĂ€ndige Gesundheitsamt wenden.
  • Meldepflicht nach Biostoffverordnung
      • GemĂ€ĂŸ § 17 Absatz 1 Nummer 2 Biostoffverordnung hat der TrĂ€ger die zustĂ€ndige Arbeitsschutzbehörde unverzĂŒglich ĂŒber COVID-19-KrankheitsfĂ€lle von BeschĂ€ftigten zu unterrichten.
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge
      • Arbeitsmedizinische Vorsorge ist allen BeschĂ€ftigten anzubieten. BeschĂ€ftigte können sich individuell von der BetriebsĂ€rztin/dem Betriebsarzt beraten lassen, auch zu besonderen GefĂ€hrdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition. Die BetriebsĂ€rztin / der Betriebsarzt kennt den Arbeitsplatz und schlĂ€gt dem TrĂ€ger bzw. Arbeitgeber/Dienstherrn geeignete Schutzmaßnahmen vor, wenn die normalen Arbeitsschutzmaßnahmen nicht ausreichen.
      • Der Arbeitgeber/Dienstherr erfĂ€hrt davon nur, wenn der/die Betreffende ausdrĂŒcklich einwilligt. Ängste und psychische Belastungen mĂŒssen ebenfalls thematisiert werden können. Die Beratung im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge kann auch telefonisch erfolgen.
  • AufklĂ€rung/Information
      • Eltern, Erziehungsberechtigte, Personensorgeberechtigte mĂŒssen darĂŒber aufgeklĂ€rt werden, dass in den Schulen durch enge, nur eingeschrĂ€nkt kontrollierbare Gesichts- und Körperkontakte insbesondere zwischen LehrkrĂ€ften und sonstigem pĂ€dagogischen Personal sowie den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern Risiken der Ansteckung durch asymptomatische COVID-19 TrĂ€ger bestehen.
      • Asymptomatische Virusausscheider (SchĂŒlerinnen und SchĂŒler u/o LehrkrĂ€fte/pĂ€dagogisches Personal u/o Besucher) können durch enge Kontakte andere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler oder LehrkrĂ€fte/pĂ€dagogisches Personal mit COVID-19 anstecken.
      • Bei positiven COVID-19 Nachweisen werden ĂŒber das Gesundheitsamt fĂŒr die betroffenen Familien oder BeschĂ€ftigten hĂ€usliche QuarantĂ€nemaßnahmen, ggf. begleitet von Einrichtungsschließungen, von mindestens 14 Tagen angeordnet.
  • 5. Erste Hilfe; Schutz des Ersthelfers
  •  

    Durch den Leiter der Einrichtung ist zu veranlassen, dass das Personal gemĂ€ĂŸ § 12  ArbschG i. V. m. der UnfallverhĂŒtungsvorschrift BGV/GUV-V A1 „GrundsĂ€tze der PrĂ€vention“ vor Beginn der TĂ€tigkeit und danach mindestens jĂ€hrlich ĂŒber Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere ĂŒber Gefahren und Maßnahmen zu ihrer VerhĂŒtung einschließlich der Ersten Hilfe unterwiesen wird. Er hat dafĂŒr zu sorgen, dass zur Ersten Hilfe und zur Rettung der Versicherten die erforderlichen Einrichtungen, Sachmittel und geeignete Personen verfĂŒgbar sind und die notwendigen Maßnahmen getroffen werden.

    Geeignetes Erste-Hilfe-Material enthĂ€lt gemĂ€ĂŸ GUV-R A1/BGR A1 - Regeln fĂŒr Sicherheit und Gesundheitsschutz „GrundsĂ€tze der PrĂ€vention“/GUV-I 509 „ Erste Hilfe im Betrieb“/GUV-SI 8065 „Erste Hilfe in Schulen“:

    • Großer Verbandkasten nach DIN 13169 “Verbandkasten E”.
    • Kleiner Verbandkasten nach DIN 13157 “Verbandkasten C”.
  • ZusĂ€tzlich ist der Verbandkasten mit einem alkoholischen Desinfektionsmittel zur HĂ€nde- und FlĂ€chendesinfektion auszustatten. Art und Anzahl der VerbandskĂ€sten sind abhĂ€ngig von der Zahl der Versicherten und Betriebsart.
  • Erste Hilfe- KĂ€sten finden sich
 (siehe Plan). Des Weiteren ist ein Erste Hilfe Satz fĂŒr Klassenfahrten vorhanden. Im KĂŒhlschrank (Lehrerzimmer) liegen KĂŒhl- Kissen bereit. Die ZugĂ€nglichkeit zur AusrĂŒstung ist gewĂ€hrleistet.

    Verbrauchte Materialien (z. B. Einmalhandschuhe oder Pflaster) sind umgehend zu ersetzen, regelmĂ€ĂŸige Bestandskontrollen der Erste-Hilfe-KĂ€sten sind von Herrn Parthier durchzufĂŒhren. Insbesondere sind die Ablaufdaten zu ĂŒberprĂŒfen und verfallene Materialien zu ersetzen.

    Ersthelfende mĂŒssen immer darauf achten, sich selbst zu schĂŒtzen, z. B. bei der Absicherung einer Unfallstelle oder durch das Benutzen von Einmalhandschuhen bei der Versorgung von Wunden bzw. beim Kontakt mit KörperflĂŒssigkeiten. Der Ersthelfer muss vor sowie nach der Hilfeleistung die HĂ€nde desinfizieren.

    Parallel zur Erstversorgung ist vom Ersthelfer zu entscheiden, ob sofortige Àrztliche Hilfe zur weiteren Versorgung des Verletzten hinzuzuziehen ist.

    Die LehrkrĂ€fte mĂŒssen alle VersorgungsfĂ€lle ins Verband-Buch eintragen.

    (Weitere Informationen zur Ersten Hilfe enthalten die BGI/GUV-I 503 „Anleitung zur Ersten Hilfe“, BGI 510 „Aushang Erste Hilfe“, BGI/GUV-I 511 “Dokumentation der Ersten Hilfe Leistung“/“Verbandbuch“)

    Wichtige Telefonnummern:

    Notfallambulanz 0335 5480

    BereitschaftsÀrzte 116117

    SchultrĂ€ger  0335 552 4001

    Gesundheitsamt 0335 552 5300

    Schulrat 0335 5210 472

     

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